Ich mich auch aber, nachdem es aktuell hip ist zu sagen „was gesagt werden muss“… hier mein Beitrag zum Thema Spritpreise und Öl und Rohstoffverschwendung.
Grundsätzlich ist einmal davon auszugehen, dass wir als Verbraucher beim Spritpreis von den Konzernen mächtig beschissen werden. Dennoch bin ich der Meinung, dass Öl als Rohstoff noch immer zu billig zu haben ist. Oder anders betrachtet: Es ist offenbar immer noch rentabel aus Öl wird immer noch zu viel schwachsinnigen Unsinn herzustellen, statt es den wirklich wichtigen Einsatzzwecken zuzuführen.
Denn die derzeitig weltweit beweglichste und universellste Energiequelle ist (in verschiedensten Formen) Benzin. Glaubste nicht? Dann kannst das im Selbstversuch testen: Nehme einen Kanister, befülle diesen mit 5 Liter Sprit, trage Ihn ganz entspannt 10 km weit, um ihn dann in eine höchst effizienten PKW zu giessen. Danach bist Du in der Lage anschliessend ca. 100 km bequem zu fahren. Das gleiche versuche im Anschluss mit einem Elektogetriebenen Fahrzeug.
Nicht dass ich Elektroautos nicht gut finde. Absolut nicht. Im gegenteil: Ich konnte selbst BMW Forschungsfahrzeuge fahren – gehen ab wie Schmids Katze und machen echt FUN. Daraufhin hab ich auch gleich in meiner neuen Garage einen Starkstromanschluss eingebeaut. Dennoch glaub ich, dass dieser ganze gifitge Siliziumtrallala – auch auf den Einfamilen-Hausdächern – noch nicht zu Ende gedacht ist (Erinnert mich irgendwie an Nachtspeicher-Heizungen).
Als Subventionsresistenter (mündiger) Bürger kann ich jedoch sehen, dass wir – insbesondere in good old Germany – aktuell in der Lage sind, Motoren zu bauen, die höchsteffizient und damit relativ geringfügig Umweltbelastend sind. Die meisten Motoren in den Wägelchen verheizen z. B. Diesel so effizient, dass sie eine extra Heizung brauchen, um den Innenraum warm zu kriegen.
Statt als zu verbieten, dass aus Öl weiterhin aller möglicher Schwachsinn (Kinderspielzeug, Ü-Eier, MacDonalds-Juniortüte-Schrott, Verpackungen, Kosmetik etc.) hergestellt wird, verheizen wir diese Resource auch noch in schlecht gedämmten Häusern mit völlig veralteten Anlagen und verpesten damit auch noch die Luft – weit mehr als mit allen Autos die da so rumkurven.
Diese Häuser packen wir dann auch noch (subventioniert) in Dämm-Materialien, die bei der Herstellung soviel Energie verbraten, dass sich die Umeltbilanz – bei einer durchschnittlichen Lebensdauer eines Hauses von 80 Jahren nie rechnen wird, anstatt die alte Hütte abzubrechen und ggf. exakt im gleichen Stil wieder – mit gutem Baumaterial wieder hinzustellen (An alle Experten unter den Lesern: Bin gespannt, was dabei rauskommt wenn man das mal genau durchrechnet).
Das Plastik wird zur Bedrohung für die Menschheit. Es gibt aktuell keinen Strand mehr auf diesem Planeten, der keine Kunstoffpartikel im Sand enthält. Und auf dem Meer treiben Müllteppiche in der Größe von ganzen Staaten.
Jährlich landen 6,4 Millionen Tonnen Plastik in den Weltmeeren, Plankton und Fische fressen plastik und verenden mit vollem Magen. Kleinstorganismen werden durch die Weichmacher im Kunststoff Manipuliert. >> ..mehr hier!
Stattdessen steigt die Produktion von Plastik weiter an.
Wenn wir das Plastik, das bereits in unseren Meeren herumschwimmt herausfischen würden, allen neuen Kunststoff nur noch durch Recycling produzieren würden, die Herstellung von neuem Plastik und unsinnigen, ungesunden (PET-Flasche) Produkten – ausgenommen selbstverständlich alle Produkte, die direkt lebensnotwendig/medizinisch unabdingbar sind – aus Rohöl generell stoppen würden, könnte die knappe Ressource Öl einer Weltweit einer sinnvolleren Verwendung zugeführt werden. So auch zum Tanken.
http://www.sueddeutsche.de/wissen/verbot-von-plastiktueten-vom-muell-gebeutelt-1.444176
Wenn man mit der selben Kreativität viele andere (nachwachsende) Rohstoffe dieser Welt betrachen würde, wie es mit Öl gemacht wird/wurde, dann ließen sich eine Menge Alternativen finden und Probleme lösen. Deutsche Studenten zeigten es in einer Studie „fantastic plastic“. Es gibt eine Menge Alternativen zu Kunststoffen… Wie wäre es z. B. mit einer Keramiktastatur auf meinem Mac? Fänd ich gut! Fühlt sich bestimmt gut an.
Für das überleben unseres Planeten wird es notwendig, dass wir in ALLEN BEREICHEN mehr über Sinn und Sinnhaftigkeit von Produkten, deren Konsum und Verwertung nach der Benutzung bzw. Verschleiß nachdenken. Auch im Bezug auf Bekleidung und Freizeitartikeln muss eine rasche Veränderung dahingehend stattfinden. Nur so wird die Menschheit nicht im Müll ersticken und vor allem SATT. In der Natur gibt es keinen Müll. Die einzige Spezies dieser Erde die Müll produziert ist der Mensch. Meine Denke dazu hat dieses Buch Neues Wachstum: Wenn grüne Ideen nachhaltig “blau” werden massiv verändert. Ich hoff, dass Paulis aufschrieb demnächst jedem Schüler in Deutschland ausgehändigt wird.
Um auf die Ölkonzerne zurückzukommen: Ich weiß dass BP mit der Umwelt saumäßig umgeht, deshalb tanke ich einfach aus Prinzip nicht mehr bei diesen Tanken – auch nicht bei „Brent Spar“*.
Der Ansatz da nicht mehr hinzufahren, würde genauso wirken, wie die „Watschn“ die die Damen und Herren vom Verbraucher für E10 erhalten haben. Wir haben als Verbraucher VIEL MEHR MACHT, als immer nur die “… ich kann da nix tun” – Leier anzustimmen. So, ich geh dann mal Bier holen, denn das gibts – gottseidank – in Bayern noch in Flaschen.
Freu mich auf Feet Back.
*mein Kosename für SHELL
PS: Das noch zum Schluss – bitte beachtet vor allem den Umwelt-Teil:
http://www.wdr.de/tv/markt/sendungsbeitraege/2011/0815/00_aralcheck.jsp

